Peergruppen für die LSB-Ausbildung    

  • Was ist eine Peergruppe?
    • Eine Peergruppe ist eine Gruppe von mindestens drei Kolleg:innen aus dem psychosozialen Feld, die sich regelmäßig trifft, um gemeinsam zu lernen und die eigene berufliche Praxis zu reflektieren. Dabei können beispielsweise Beratungssituationen reflektiert, Lehrinhalte vertieft, Fachliteratur besprochen und praktische Übungen durchgeführt werden. Peergruppen sind damit ein wichtiger Bestandteil des selbstorganisierten Lernens und der praktischen Ausbildung.
  • Wie dokumentiere ich meine Peergruppen für die LSB-Ausbildung?
    • Erfassen Sie Datum, Dauer, Teilnehmende, Thema und Reflexion der Sitzung.

      Für die Dokumentation einer Peergruppe sollten die wesentlichen Eckdaten nachvollziehbar festgehalten werden. Dazu gehören: Datum, Dauer, Teilnehmende, Thema/Inhalte, Reflexion/Ergebnisse der Sitzung. Die Dokumentation sollte so gestaltet sein, dass Umfang und Inhalt der Peergruppen nachvollziehbar sind.

  • Können Teambesprechungen als Peergruppe angerechnet werden?
    • Teambesprechungen können unter bestimmten Voraussetzungen als Peergruppen relevant sein, wenn sie einen klaren Bezug zur Reflexion der psychosozialen Beratungstätigkeit haben und den Anforderungen an eine Peergruppe entsprechen. Entscheidend ist, dass nicht die Bezeichnung „Teambesprechung“ ausschlaggebend ist, sondern Inhalt und Ziel der gemeinsamen Arbeit. Die Peergruppe dient laut Verordnung insbesondere der Prozessreflexion, der Vertiefung von Lehrinhalten, der Diskussion von Literatur und praktischen Übungen. Eine reine organisatorische Besprechung ohne fachliche Reflexion sollte daher nicht als Peergruppe dokumentiert werden.

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