LSB-Supervision: Bei wem? Wozu? Wann? Wie viel?    

  • Bei wem kann ich Supervision für die LSB-Ausbildung absolvieren?
    • Supervision im Rahmen der LSB-Ausbildung nach neuer Verordnung muss bei einer entsprechend ausbildungsberechtigten Person absolviert werden.

      Für Lebens- und Sozialberater:innen gelten dafür grundsätzlich folgende Voraussetzungen: Sie benötigen eine Gewerbeberechtigung für Lebens- und Sozialberatung (Psychosoziale Beratung), müssen die Tätigkeit seit mindestens fünf Jahren tatsächlich ausüben und zusätzlich eine Supervisionsfortbildung im Umfang von mindestens 100 Zeitstunden nachweisen. Auch bestimmte andere Berufsgruppen können Supervision im Rahmen der Ausbildung leiten. Dazu gehören Gesundheitspsycholog:innen, Klinische Psycholog:innen, Psychotherapeut:innen sowie Ärzt:innen mit entsprechender Berechtigung. Für diese gilt für LSB nach der neuen Verordnung eine zusätzliche Supervisionsfortbildung von mindestens 300 Zeitstunden sowie eine mindestens fünfjährige Berufsausübung.

    • Hinweis: Bei der Auswahl einer Supervisorin oder eines Supervisors solltest du darauf achten, dass die Person tatsächlich für die Supervision im Rahmen deines konkreten Ausbildungswegs ausbildungsberechtigt ist.
  • Wie werden meine Beratungen als supervidiert anerkannt?
    • Supervision besteht aus der fachlichen Reflexion deiner beruflichen Praxis gemeinsam mit einer ausbildungsberechtigten Supervisorin oder einem ausbildungsberechtigten Supervisor. Dabei werden konkrete Beratungssituationen, Fragen aus der Praxis, die eigene Rolle und mögliche Herausforderungen reflektiert. Die absolvierte Supervision wird entsprechend dokumentiert und von der Supervisorin bzw. dem Supervisor bestätigt. So wird nachvollziehbar, dass die erforderlichen Supervisionsstunden tatsächlich absolviert wurden.
  • Wozu dient Einzelsupervision in der Tätigkeit als Lebens- und Sozialberater:in?
    • Einzelsupervision dient der Qualitätssicherung, fachlichen Reflexion und persönlichen Weiterentwicklung in der Beratungstätigkeit.

      Im Einzelsetting kannst du konkrete Fälle, berufliche Herausforderungen und deine eigene Rolle als Berater:in vertraulich und vertieft reflektieren. Dabei können auch persönliche Muster, Grenzen und professionelle Fragestellungen in den Blick kommen. Supervision unterstützt dich dabei, deine Beratungspraxis weiterzuentwickeln und auch in herausfordernden Situationen professionell und klar zu handeln.

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