Krisenintervention 1
Krisen verändern den Kontakt. Sprache bricht weg, Orientierung geht verloren, Entscheidungen werden dringlich. Beratung reicht hier oft nicht aus – und genau an dieser Schwelle setzt dieses Modul an.
Die Teilnehmenden befassen sich mit Krisen als eigenständigem Zustand: Übergänge, Verluste, akute Belastungen und psychosoziale Ausnahmesituationen. Im Mittelpunkt steht die Frage, was in der Krise möglich ist – und was nicht.
Methodisch geht es um Stabilisierung, Orientierung und Begrenzung. Durch dialogisch-prozessnahe Arbeit wird erfahrbar, wie Sicherheit entsteht, wie Kontakt gehalten werden kann und wie Verantwortung getragen wird, ohne zu übergreifen. Ebenso zentral ist das Erkennen von Grenzen und das verantwortungsvolle Weiterleiten.
Dieses Modul schärft die Fähigkeit, in Krisen präsent zu bleiben, klar zu handeln und zugleich die eigene Rolle realistisch einzuschätzen.
Seminarzeiten:
Freitag 16 – 20 Uhr
Samstag 9.30 – 19 Uhr
Sonntag 9.30 – 14 Uhr





